BMW S1000RR – Unboxing

Das erste Auspacken ist zwar schon über 1000 km her. Doch der Eindruck ist immer noch ein erster. Und so ist das der erste einer losen Folge von Erfahrungsberichten mit meiner S1000RR.

Einen Namen hat sie ja schon #RRed, dem geschuldet, dass ich ja eigentlich eine weiß-blaue Maschine bestellt hatte, am Ende aber eine rot-weiße bei der Auslieferung stand.

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Schon der Name rechtfertigt den Farbwechsel. Aber jetzt einmal weg von Oberflächlichkeiten, wie einer Lackfarbe hin zu den inneren Werten.

Über die schiere Leistung der S1000RR gibt es nicht viel zu sagen. Es ist genug, mehr als genug. Und im normalen Straßenverkehr sicherlich nichts was vollumfänglich auf Dauer gesund wäre. Aber mit der Leistung kommt der Sound.

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Unvorstellbar, wie sich Fußgänger und Autofahrer an der Kreuzung umdrehen, wenn die RR in die Gänge kommt. Angeblich haben die BMW Ingenieure für das diesjährige Modell noch mal am Klang gearbeitet. Und das Ergebnis kann sich sehen, Entschuldigung, hören lassen.

Die Tourentauglichkeit. Erstaunlich hoch. Trotz sehr sportlicher Haltung auf der Maschine sind längere Strecken eigentlich mühelos möglich.

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Vielleicht hilft meine Länge um einigen Druck von den Handgelenken zu kriegen. Dafür spricht, dass ich bei entspannter Sitzhaltung die obersten Digits der 7-Segmentanzeigen am Tacho gar nicht mehr lesen kann. Offenbar war dieser Blickwinkel so nicht vorgesehen. Aber was macht 81 oder 87 km/h schon für einen Unterschied. Und 17 bzw. 77 km/h merkt man auch ohne den Blick auf den Geschwindigkeitsmesser. Also, keine Einschränkung.

Nochmals Tourentauglichkeit. Nicht für die Sozia. Definitiv nicht.

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Beim Anblick des Hecks hat meine Sozia direkt abgewunken. Da kannst Du alleine mit fahren. Und ganz ehrlich: versteh’ ich. Soziabetrieb war aber sicher auch nicht die Hauptanforderung bei der Entwicklung der S1000RR.

Und nochmals Tourentauglichkeit: beinahe schon verstöhrend wirkt der Tempomat am linken Handgriff. Direkt über den Renstrecken-Schaltern für die Rundenzeit und den Slick-Betrieb.

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Tempomat? Der erste Gedanke dazu war, dass es sich hier um ein Versehen oder den Auswuchs einer Gleichteilestrategie handeln muss. Bis zur ersten Tour. Denn die Leistung des Motors, die Art wie er anspricht und kitzlig auf jede Bewegung reagiert, macht einen Tempomat zu einem sehr komfortablen Helferlein, wenn es darum gilt Geschwindigkeitsbeschränkungen einzuhalten und eine längere Strecke bei 120 km/h plus Mehrwertsteuer auf der Autobahn zu absolvieren.

Bleibt zum Schluss das Killerfeature der Maschine. Der Schaltassistent Pro.

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Der erlaubt Hoch- und Runterschalten der Gänge ohne Kupplungsbetätigung. Mit drei brillianten Effekten: erstens ist das Schalten Mühelos. Ade Sehnenentscheidung in der linken Hand, wie ich sie tatsächlich in Ansätzen bei der VFR schon mal davongetragen habe. Zweitens und wichtiger: der Schaltvorgang geht viel schneller. Ohne Unterbrechung. Genial. Und drittens und wichtigstens. Der Sound beim Schalten. Braaaaam-( b)raaaaaam-(b)RAAAAM. Eigentlich ohne “b”. Genial.

Fortsetzung folgt.

Sicherheitstraining.

Zum Saisonstart brauchts ein Sicherheitstraining. Schon immer. Aber mit einem neuen Motorrad um so mehr. Denn seit heute weiß ich, dass so eine S1000RR doch einen ganz anderen Bremsweg hat als die gute alte VFR von über 25 Jahren zuvor. Bei allen Bremsmanövern stand ich mit der RR weit, weit vor dem Hindernis. Bei der Vollbremsung aus 120 km/h sogar soweit, dass ich nochmal in den zweiten Gang schalten musste um bis vor zum Trainer zu fahren.

Auf dem BMW-eigenen Gelände war leider Fotografierverbot. Nur Google darf das, und auch nur aus der Luft:

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Auf dem über 3,5 km langen Kurs gehen alle Geschwindigkeiten, irgendwo auf der Strecke steht sogar ein Tempolimit-Schild mit 150 km/h. Und der Handlings-Kurs im rechten Teil macht sehr großen Spaß und hat enge Kurven, weite Kurven, und sogar ausreichend langgezogene Kurven, um auch mal das Knie auf den Boden zu bekommen. Oder zweimal.

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Schrabelschrabelschrabel.

Namlos Tour.

Eigentlich geht die Tour ganz anders. Aber erst einmal von vorne.

Am Ende der A96 zweigt im Örtchen Oberau die B23 Richtung Ettal / Oberammergau ab. Ettal ist bekannt für sein Benediktinerkloster mit rühmlicher und weniger rühmlicher Geschichte.

Kloster Ettal

Von dort zweigt aber auch die kleine, kurvenreiche Straße in Richtung Schloss Linderhof, Ammerwald und Plansee ab. In der Regel ein großer Motorrad-Spaß, heute aber geprägt von frisch gefräßter Fahrbahn, Tempo 30 und 50er Schildern im Wechsel und am Ende einer Vollsperrung in Höhe des Schlosses. Und zwar voll-Vollsperrung. Die Gitter gingen bis links und rechts in die Wiesen hinein. Auch für ein Zweirad kein Durchkommen. Forstarbeiten, heisst es. Mist.

Am Schloss Linderhof
Am Schloss Linderhof

Also Umplanung und die ganze Misere zurück. Tempo 30, Fräßrille, Tempo 50, und so weiter.

Nach Garmisch führt die Strecke in Richtung Fernpass durch das Wettersteingebirge vorbei an der Zugspitze.

Die #RRed vor der mächtigen Zugspitze.
Die #RRed vor der mächtigen Zugspitze.

Der Fernpass ist in der Regel dank des dichten Verkehrs für ein Mopped nur eingeschränkt interessant. Ganz anders dagegen das Namloser Tal, dass in Bichlbach links von der Fernpass Bundesstrasse abzweigt und sofort wie verlassen wirkt, im Vergleich zum Gewusel direkt zuvor. “Aber vorsichtig fahren” weißt mich der Einheimische noch an. “Die Kurven sind gefährlich”.

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Namlos 3km.

Entlang kleiner Sträßchen mit Kehren und ganz vielen Kurven geht es durch das Tal mit großen Ausblicken auf die umgebenden Berge.

Namlos.
Namlos.

Warum ausgerechnet in diesem schönen Tal dem zuständigen Dorfnamenerfinder nichts einfiel ist schwer zu verstehen. Aber vielleicht war er auch nur sprachlos ob der Schönheit der umgebenden Natur.

In Stanzach mündet die Straße in der Zivilisation, im Lechtal. Von hier aus geht es großzügig gerade bis vor nach Füssen. Dort erwischt mich der April-Regenschauer,

Der Blick zurück in die Berge.
Der Blick zurück in die Berge.

aber was soll’s. Per Allgäu und A96 geht’s zurück nach München.

Mission accomplished.

GPX der Namlos-Tour.

 

Full Gear Friday.

Der Winter ist zu Ende, die Arbeitswoche nicht. Wie soll ein Mensch Freitag früh ins Büro wenn die Sonne vom Himmel brüllt und alle Sinne in Richtung Berg und nichts in Richtung PC zeigt?

Also volles Gerödel an, rauf auf den Bock und Vornehmen am Mittag rechtzeitig auf zu hören um ausgiebigst, vielleicht unter Einbeziehung von Garmisch, nach Hause zu reiten… Die werden da im Büro schon verstehen, dass ein Nadelstreifen Anzug an so einem Tag die falsche Klamotte ist.

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Das Ende vom Lied ist schnell erzählt: der Vorsatz hat funktioniert, ich war fast aus der Stadt draußen, da fliegt mir das Visier vom Helm. Und so wurde aus Garmisch Louis Motorrad in Pasing.

Der Wille zählt.

Throwback Thursday: Bike Life in the Pathetic North-Wet.

1995/96 war ich den vereinigten Staaten. Portland, Oregon, gelegen im pazifischen Nordwesten, ist jetzt nicht die Motorradhauptstadt der vereinigten Staaten. Vielmehr wird die Gegend von den dort Heimischen statt “pacific northwest” liebevoll “pathetic north wet” genannt.

Egal.

USA, Land der Freiheit, ein Motorrad musste her. Und so habe ich an einem schummrigen, vermutlich regnerischen Abend in Portland eine Kawasaki KZ400S gekauft. Am Rande bemerkt: ein Motorrad, dass hierzulande Z400S heißt, denn der internationale Name klingt doch zu geschichtsträchtig für den deutschen Markt.

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Irgendein Hinterhofschrauber hatte die Kiste frisch zusammengenagelt und lackiert. Das “S” – so hat er mir das erklärt – steht für “Sport” und bedeutete in diesem Fall Speichenräder und Trommelbremsen vorne und hinten.

Rot war sie, frisch lackiert, leider mit einem (so sollte sich später herausstellen) nicht Benzin-festen Lack. Und so sah die Mühle bald nicht mehr hübsch sondern eher rattig aus.

Weil alleine trinken doof und alleine Motorrad fahren einsam macht musste Anschluss her. Und dieser war die “TAHRS” – tortoise and hare riding society. Jedes zweite Wochenende ging es auf die Piste. Die Amis um mich herum waren herzlich und voller Mitleid mit mir. Waren sie doch auf den Harleys, GSen, VFRs und anderen dicken Maschinen unterwegs, während meine 400er zunehmend an Farbe am Tank verlor.

Und als dann beim “DTOC” (down the Oregonian coast) 200 Meilen von der Heimat die Kawa noch die Kette verlor und dabei das Motorengehäuse zerschlug war genug. Entweder ein neues Bike oder ich war raus.

Tom hätte da eines. Eine Kawasaki GPZ 550.

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Immer noch keine Goldwing, aber vier Zylinder, reichlich bums und einer 4-in-1 Tüte die in Europa sicher nicht zulassungsfähig gewesen wäre. Gut, ab da musste ich immer hinten fahren.

Das alles erzähle ich Euch nur, weil neben mir gerade der Diascanner steht, der die Jahre in den USA aufarbeitet.

Beim Durchsehen der Bilder kann ich Euch aber sagen, der Nordwesten der USA ist motorrad-technisch eine Reise wert. Nicht im Winter, nicht im Frühling, weil da regnet es. Aber im Sommer allemal.

Das Top Mountain Motorrad Museum.

Noch ist die Passstrasse über das Timmelsjoch für den Verkehr gesperrt. Zwar haben die Räumungsarbeiten in der vergangenen Woche bereits begonnen. Die Italienische Seite liegt aber noch im Schnee und ist mit den aktuellen Schneefällen auch noch Lawinen-gefährdet.

Im letzten Jahr sind wir beim Alpenblitz über das Timmelsjoch. Damals war die Mautstation für die Passstrasse noch Baustelle.

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Heute sieht das anders aus. Aus der Baustelle wurde ein architektonisch durchaus interessantes Gebäude mit – obacht – : Skilift-Station, Maut-Station, Restaurant und Motorrad-Museum. Warum nicht.

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Stolze 10 Euro Eintritt kostet der Eintritt in das Museum auf 2175m Meereshöhe, übrigens egal ob jung oder alt. Zu spät gesehen, aber durchaus eine Alternative sind die vier Playstations im Obergeschoss des Restaurants, die keinen Eintritt kosten und für Kinder noch einen Ticken mehr Attraktivität haben als 100 Jahre alte Moppeds.

Im Museum sind etwa 200 alte Maschinen ausgestellt.

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Von Klassikern wie alten BMWs, Motorrädern mit Wankel-Motoren und italienischen Caferacern bis zu Spezialitäten mit beeindruckender Technik.

So zum Beispiel einem Harley Davidson Snobmobile (thematisch passend:

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oder einer Megola von 1921 mit einem Fünfzylindermotor im Vorderrad:

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Lang und technisch hochinteressant die Militaire von 1915 mit einer eigenartigen Lenkung, die das gesamte Vorderrad über eine gekrümmte Achse schiebt. Von der schieren Länge des Motorrads mal ganz abgesehen:

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Eröffnet hat das Museum vor ein paar Wochen. Ich bin gespannt ob das Konzept aufgeht, dass Motorradfahrer auf dem Weg von oder zum Timmelsjoch den Halt an der Mautstation zum Anlass nehmen, sich mit Motorradgeschichte, toll arrangiert in einem sehenswerten Ambiente, zu beschäftigen. Lohnen tut es sich jedenfalls. So wie die Fahrt über den Pass eben auch.

 

Tausche Räder gegen Kufen.

Unvorhersehbare  Ereignisse zwangen uns heute zu einem Alternativprogramm.

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Der Teer unter den Rädern war auffallend hell, die Traktion schlecht. Auch das Lenkverhalten entsprach nicht den gewohnten Eigenschaften.

Plus: im Sattel saß ein blinder Passagier.IMG_20160423_130412

Trotz allem muss ich sagen ist Motorradfahren (oder so was ähnliches) auf 3000 m Meereshöhe ein wahrer Spaß.

Zur Nachahmung empfohlen.

Der frühe Vogel fährt nach Bayrischzell und zum Achensee.

Es ist das erste Wochenende mit neuem Motorrad. Und es ist das Wochenende mit einer Regenwahrscheinlichkeit, die nicht mehr weg zu diskutieren ist. Nur der Samstagvormittag zeigt in der Vorhersage Licht- bzw. Sonnenblicke. Bis 12:00. Dann Regen.

Also muss der frühe Vogel wieder ran. Gar nicht mein Lieblingstier. Für Tage auf dem Snowboard oder dem Motorrad mache ich aber Ausnahmen. Und es sollte sich lohnen.

Kurz nach 7:00 geht es los auf nassen Fahrbahnen aber Sonne in Richtung Osten auf der A8. Bei Weyarn verlasse ich die Bahn und habe schon bald genug von der Bundesstrasse.

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Eher durch Zufall verschlägt es mich auf Nebenstraßen, die nicht mehr gegenverkehrwürdig sind. Aber es ist früh, und der Gegenverkehr hat keinen Wurm.

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Die Sonne steht am Himmel, die letzte Wolke hat sich verzogen und ich wundere mich, woher Herr Google eigentlich sein Wetter hat.

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Die Strecke durch das Leitzach-Tal bin ich in der Vergangenheit schon ein paar Mal mit dem Auto gefahren. Jedes Mal habe ich mir gedacht, das ist eine perfekte Motorrad-Strecke. Ist es.

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Von Bayrischzell entscheide ich mich für die Sudelfeld-Route, also raus in Richtung Osten.

IMG_20160416_083449Über ein paar wunderschöne Kehren gelangt man hinauf ins Skigebiet.

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Früher fand dort noch regelmäßig ein Snowboard-Weltcup statt. Seit aber einige Sponsoren abgesprungen sind und noch ein paar weitere nicht nachvollziehbare Gründe vorlagen, gibt es diese Veranstaltung nicht mehr. Wir waren dort, als Amelie Kober vor Heimatkulisse einen Weltcup-Sieg geholt hat. Damals im Nebel. Aber das ist ein anderes Thema.

Heute ist an Skifahren nicht mehr zu denken, ein paar Pisten sind am Restschnee noch zu erkennen.

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Seit einigen Zig Kilometern brennt an der RR die Reserve-Lampe. Touren mit der schönen Roten haben seine Herausforderungen. Der kleine Tank mit dem gesunden Appetit sind sicher eine davon. Doch darüber später in einem separaten Blog…

Zunehmend nervös geht es also weiter in Richtung Kiefersfelden. Irgendwo hier muss es doch eine Tankstelle geben. Tut es aber nicht.

Erst in Österreich gibt’s Nachschub. Und eine etwas zähere Strecke mit viel Samstagvormittagseinkaufsverkehr bis zum Abzweig in Kundl.

Von hier aus fahre ich weiter in Richtung Achensee. Schneebedeckte Gipfel links und rechts, ein See vor mir und der Weg dorthin mit bestens ausgebauten Kurven.

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Der Plan der weiteren Tour war schließlich ein Abstecher über Walchensee und Kesselberg. An der Mautstraße nach dem Sylvensteinspeicher scheitere ich aber an den drei Euro Mautgebühr. Denn die sind im Tank, da die Österreicher meine Kreditkarte nicht wollten. Also zurück, über die berühmte Brücke am Sylvensteinspeicher.

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In Bad Tölz zieht dann der Himmel zu. In Wolfratshausen beginnt es zu tröpfeln. Und die A95 zurück nach München ist außer gerade und langweilig auch noch nass.

Aber das trocknet wieder.

GPX-File zur Route

 

Welcome RRed.

Unsere Beziehung beginnt im Fahrmodus “Rain”. Es regnet Katzen und Hunde. Und sie ist rot.

Bestellt hatte ich ja das BMW typische blau-weiß-rot. Aber blau war wohl aus.

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Um 9:00 fahre ich also im Büro vor, völlig durchnässt. Und so zieht sich der Tag. Die rote RR steht vor der Tür, zwischenzeitlich trocken, und drinnen reihen sich die Termine. Um 19:30 schaffe ich es vor die Tür und reite in die Abendsonne.

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Reite? Brülle! Die RR hat einen Sound der brachial ist. An den Kreuzungen drehen sich die Passanten um. Die Fahrer der Autos um mich herum schauen gefühlt alle auf das rote Geschoss. Diskret kann die RR sicher nicht so gut.

Dafür liegt sie ab dem ersten Kilometer brav in der Hand und lässt sich steuern, als hätte ich noch nie was anderes gemacht. Die Sitzposition ist klar sportlicher und konsequenter als auf der guten alten VFR. Wie das auf Touren wird bin ich gespannt.

Eins wird es jedenfalls sicher nicht: langweilig!

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RRed.