Tourenplanung: Tagestour Berchtesgadenerland.

Es wird Sommer und die Grenzen sind immer noch zu. Was es jetzt braucht sind Tourenplanungen innerhalb der Landesgrenzen. Also los geht’s: wo war ich noch nie so richtig, zumindest mit dem Bike? Zum Beispiel im Berchtesgadenerland.

Berchtesgaden ist da, wo Deutschland ganz rechts unten bis nach Österreich hineinreicht. Sozusagen der Pandemie-gewordene innerdeutsche Ausflugszipfel ins Alpenland. Prädestiniert, für das was dieses Jahr geht und gehen muss.

Dazu gibt es die deutsche Alpenstraße. Diese geht von Lindau bis an den Königsee. Um das Revier an möglichst einem Tag unter die Räder nehmen zu können (Übernachtung? Aktuell nicht…) ist ein Einstieg so um den Chiemsee herum vielleicht sinnvoll. Das heißt die erste Stunde der Tour wäre mit der Anfahrt an den Chimsee, aus Effektivitätsgründen über die Autobahn A8 sinnvoll.

Dann ab nach Süden. Von Reit im Winkel bis Bad Reichenhall gibt es dann ausreichend Landschaft und einige Kurven auf der Alpenstraße zu sehen. Idealerweise macht man diese Strecke sicher nicht an einem sonnigen Wochenende im Sommer, denn da könnte auch das ein oder andere Fahrzeug unterwegs sein.

Von Bad Reichenhall geht’s in Richtung Ramsau. Ob der Hintersee tatsächlich zugänglich ist weiß ich nicht – wir werden sehen. Weiter geht es jedenfalls zum Königsee, auch hier werde ich wohl nicht allein sein. Aber wenn ich schon mal in der Nähe bin…

Östlich von Berchtesgaden kommt dann die berühmte Rossfeldpanoramastraße. Berühmt. Aber nicht bei mir. Deshalb das heimliche Ziel dieser Tour. Natürlich ist die Panoramastraße eine Mautstraße. Aber wenn sie nur halb so schön ist wie alle sagen muss ich da hin.

Danach wird die Tour ein wenig unbestimmter. Wiederum ab Berchtesgaden geht es entlang der Saalach. Ziel ist hier ausreichend oft von Hauptstraßen links oder rechts abzubiegen, bis Straße und Terrain interessant werden.

Auf der nördlichen Seite der A8 geht es dann langsam wieder zurück, über Teisendorf, Waginger See, nördlich des Chiemsee und Wasserburg, das ich auf einer der letzten Touren nur kurz besucht und gar nicht wirklich besprochen habe. Das wird nachgeholt.

Schauen wir mal, ob das ganze so wird wie geplant. Ich werde jedenfalls berichten. Hier.

Der Motorradfahrer schaut mal, ob die Tour wirklich gut wird. Vom Straßenrand ins Tal schaut er. Ob er es da wohl sieht? Ob es gut wird? Vielleicht muss er doch selbst hinfahren.

Die Routenplanung:

GPX-File für’s Navi als Download hier.

Vorbereitung:

Mangels einer Tourenpackliste (da kommt noch was…) nehme ich halt mal die für die Rennstrecke. Ganz aktuell kommt dazu:

  • FFP2-Maske
  • 12V-USB-Adapter (das braucht man für 30 Jahre alte Motorräder, damals war USB noch sowas wie Universeller Setz-Baukasten oder Universitäts- und Stadtbibliothek Köln – kein Witz mit “B” wie “Köln”. Ich habe das gerade mal für Euch gegoogelt)
  • Corona-Schnelltest, falls man den unterwegs als Nachweis für irgendwas braucht. Man weiß ja nie.
  • Ein nachgezogenes Lenkkopflager. LENKKOPFLAGER!! Das Ding macht mich fertig. Wird wohl zum Bestandteil jeder Packliste. Weil es sich doch noch etwas gesetzt hat.
  • Ein nachgefüllter Kettenöler.

Aber das war’s dann auch schon. Also ich könnte gleich los. Ach Mist, muss ja noch arbeiten.